Für den Einsatz auf Schaufenstern sind verschiedene Folien möglich. Am häufigsten finden Schneidplotfolien (Glasdekore und opake/farbige Folien) Anwendung, möglich sind aber auch großflächige Digitaldrucke. Mit Kenntnis der Eigenschaften dieser Folien lassen sich auch beide Verfahren sinnvoll kombinieren.

Schaufensterbeschriftung mit Glasdekorfolie
Glasdekore eignen sich vorwiegend für flächige, größere Beklebungen, da Ihre Wirkung eher dezent ausfällt. Durch ihre transluzenten Eigenschaften erzeugen Glasdekore weniger starke Kontraste, sind damit zurückhaltender und fügen sich gut in eine Gesamtgestaltung einer Außenwerbung. Neben flächigen Beklebungen (siehe auch Artikel “Glasdekore”) kann auch im Detail mit feinen Beschriftungen gearbeitet werden. Linienstärken unterhalb von 1mm sind dabei aber nicht zu empfehlen – häufig verliert sich die Gestaltung bereits bei stärkeren Konturen. Hierbei ist stets auf die gewünschte Wirkung (nah=detailliert oder fern=plakativ) zu achten. Informationen wie die Öffnungszeiten, o.ä. sollten eher in opaken und damit besser lesbaren Folien umgesetzt werden.
Wenn Sie durch die Folie hindurchsehen: Die Farbwahl für die Beschriftung ist wichtig. Ist Ihr Schaufenster stets hell beleuchtet und erstrahlt heller als das Umgebungslicht, dann können Sie auch mit dunklen bis schwarzen Folien arbeiten.

Glasdekorbeschriftung einer Schaufensterscheibe. Auch kleinteilige, detaillreiche Motive sind möglich.
Wechseln die Lichtverhältnisse, bzw. ist der Laden gelegentlich dunkler als die Umgebung empfiehlt sich der Einsatz heller (im besten Fall weißer) Folien.
Link des Artikels: http://blog.complot.com/2010/06/schaufensterdekore/