Haubentransparente besitzen anstelle einer planen Acrylscheibe eine Haube aus Acrylglas, deren Tiefe variiert werden kann. Gängige Bautiefen sind 40-90mm, die Zargen (Seitenflächen) tauchen dabei etwas in den Aluminiumkörper des Transparentes ein und werden durch die Seitenwände verschraubt.

Acrylhaube mit mehrfarbiger Folienbeschriftung. Auch die Zargen der Haube wurden mit Folie bezogen.

Acrylhaube eines Leuchttransparentes mit mehrfarbiger Folienbeschriftung.
In den meisten Fällen werden die Zargen durch Verkleben an die Spiegelfläche angesetzt – vor allem aus Kostengründen. Möglich wäre auch die Herstellung einer Tiefziehform bei höheren Auflagen.
Je nach gewünschter Optik können die Zargen ebenfalls mit Folie oder Drucken bezogen werden. Für die Beschriftung eignen sich hierbei transluzente Folienschriften (z.B. Serie 8500 von Oracal), sowie im Spezialdruck hergestellte Digitaldruckaufkleber.
Die häufigste Anwendung finden Haubentransparente beim klassischen Ausstecker (Auslegertransparent), sowie in der Leuchtwerbung an Einzelhandelsgeschäften.

Ausstecker in der Ausführung als beidseitiges Haubentransparent mit kaschiertem Digitaldruck.
Ausstecker werden größtenteils in den Abmessungen 600mm x 800mm gefertigt. Obwohl hier auch alle Zwischengrößen bzw. auch größere Formate denkbar wären, sind diese Maximalmaße meist durch Bauauflagen (Baubehörde, Denkmalschutz) vorgeschrieben.
Die Hauben werden aus opalem, 4mm starkem Acrylglas gefertigt. Die Haube taucht in das Aluminiumprofil des Transparentes ein und wird durch Blechschrauben o.ä. gehalten. Um temperaturbedingte Dehnungen auszugleichen und das Transparent spannungsfrei zu halten, werden die Bohrungen im Acrylglas in Form von Langlöchern vorgenommen.
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