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Februar 9, 2011

Montage von Acrylschildern

Schildmontage

Die Montage des Schildes auf dem Montageuntergrund (Wand-/Fassadenfläche) erfolgt für gewöhnlich mit Abstandhaltern aus Edelstahl oder Messing. Diese liegen in unterschiedlichen Ausführungen vor, das Grundprinzip der Montage ist aber bei allen Modellen gleich. Nach Schablone oder manueller Messung werden Löcher für die Dübel in die Fassade gebohrt. Der Schaft des Abstandhalters ist innen hohl und an der Unterseite für die Durchführung einer Schraube geöffnet. Die für die Befestigung verwendete Schraube ist damit nicht sichtbar. Nach Aufsetzen des Schildes wird die Kappe des Halters aufgesteckt, der Docht taucht in den Schaft des Abstandhalters ein und wird durch die seitliche Madenschraube fixiert.

Das Schild wird stets vor der Bedruckung in den Ecken gebohrt. Je nach Schildgröße ergibt sich hier ein empfohlener Randabstand, um ein Ausbrechen der Halterungen zu verhindern.

seitliche Aufnahme eines Acrylschildes mit Abstandsmontage

seitliche Aufnahme eines Acrylschildes mit Abstandsmontage

Acrylschild Detailaufnahme der Abstandmontage

Acrylschild Detailaufnahme der Abstandmontage

Acrylschild mit Digitaldruck

Acrylschild mit Digitaldruck, Montage mit Abstandhaltern.

Für die Schildmontage muss in den Montageuntergrund (Fassade, Wand) gebohrt werden.

Deshalb sollten Sie sich vorab erkundigen, welcher Montageuntergrund vorliegt. Auf Stein- und Betonfassaden kann meist ohne Schwierigkeiten gedübelt werden. Ist die Fassade gedämmt, sind ggfs. Spezialdübel erforderlich.

Holen Sie auf jeden Fall die Genehmigung Ihres Vermieters bzw.  des Hauseigentümers ein!

Bei Montagen auf Rigipswänden im Innenbereich haben wir mit Gipskartondübeln (z.B. von der Firma Würth oder Fischer) gute Erfahrungen gemacht.

Das Schild selbst kann bei der Montage als Schablone angehalten werden, bei großflächigen Schildern wird meist eine Papierschablone mitgeliefert.

Es sollte ebenso darauf geachtet werden, dass die Madenschrauben in den Schäften der Abstandhalter außen liegen. So lassen sie sich nach Aufsetzen des Schildes noch leicht mit dem Inbusschlüssel erreichen. Die Madenschrauben fixieren beim Festziehen die Dochte der Edelstahlkappen im Schaft des Halters.

Checkliste

Wenn ein neues Schild geplant wird oder ein vorhandenes ausgetauscht werden soll, sind die folgenden Parameter für ein vollständiges Angebot bzw. für die Fertigung wichtig:

  • Format des Schildes
  • Verarbeitung der Kante (z.B. Facettenschliff)
  • Anzahl der Bohrungen
  • das Bohrlochraster
  • der Bohrlochdurchmesser (wird meist durch den gewünschten oder vorhandenen Abstandhalter bestimmt)
  • der gewünschte Wandabstand
  • eine Layoutansicht bzw. die Produktionsdatei
  • die gewünschte Hintergrundfarbe (weiß oder milchig/Glasdekor)

Für die Montage sollten folgende Punkte geklärt sein

  • Anbringungsort und Montagehöhe
  • Zustimmung der EigentümerInnen und/oder VermieterInnen
  • Fassadenaufbau (Art der Fassade, z.B. Betonfassade, Mauerwerk, gedämmte Fassade, etc.)
  • ggfs. Genehmigung von den Behörden (z.B. Denkmalschutz)

Nutzen Sie auch die Möglichkeit, sich vor Ort beraten zu lassen.

Schriften in der graphischen Produktion

Für die Gestaltung stehen heutzutage die unterschiedlichsten Schriften aus den verschiedensten Quellen zur Verfügung. Ein Teil der Schriften wird bereits mit dem Betriebssystem bereitgestellt, weitere Schriften kommen bei der Installation der Grafiksoftware hinzu. Wenn zusätzlich Schriften käuflich erworben oder aus dem Internet geladen werden, finden sich auf dem System am Ende vermutlich eine Vielzahl an unterschiedlichsten Schriftarten und Schriftdateiformaten (TrueType, OpenType, Type1, PostScript, etc.).

Nicht alle Schriften sind aus lizenzrechtlichen Gründen zur Weitergabe an die Druckerei geeignet oder können auf dem System in der Fertigung nicht fehlerfrei eingelesen werden. Einige Schriften sperren sich bereits beim Versuch, diese in eine PDF-Datei einzubetten, andere eingebettete Schriften mutieren in der Druckvorstufe zu kryptischen Sonderzeichensammlungen, usw.

Um diese und viele weitere Probleme in der Druckvorstufe bzw. im RIP der Druckmaschine mit Schriften zu vermeiden, empfiehlt es sich dringend, vor der Datenübergabe alle im Dokument enthaltenen Textobjekte in Pfade zu konvertieren. Jedes gängiges Grafikprogramm bietet hierzu entsprechende Funktionen an.

Bilderserie Schriftenkonvertierung in Adobe Illustrator®

Bilderserie Schriftenkonvertierung in Adobe InDesign®

Bilderserie Schriftenkonvertierung in CorelDRAW®

Nach der Konvertierung liegen alle Schriften als Konturen / Vektorgrafiken vor und lassen sich nicht mehr editieren. Die Ursprungsdatei sollte daher vor der Konvertierung separat gesichert werden.

Vorgehensweise in Adobe Illustrator®

  1. Prüfung, ob Objekte im Dokument gesperrt oder auf gesperrten Ebenen liegen. Aufhebung aller Sperrungen.
  2. Über die Dokumenteninformation (Fenster >> Dokumenteninformation) lässt sich in Erfahrung bringen, ob und welche Schriftarten im Dokument verwendet werden.
    Dokumenteninformation
  3. Mit der Auswahlfunktion Auswahl >> Objekte >> Textobjekte lassen sich alle im Dokument verwendeten Schriften auswählen.
    Auswahl aller Textobjekte
  4. Über die Funktion Schrift >> In Pfade umwandeln werden die Schriften konvertiert und liegen anschließend als Vektoren/Pfade vor.
    Schrift in Pfade umwandeln

Vorgehensweise in Adobe InDesign®

  1. Die Funktion “Schriftart suchen” im Menü Schrift zeigt alle im Dokument verwendeten Schriften an. Diese Funktion sollte nach der Konvertierung nochmal aufgerufen werden, um zu prüfen, ob alle Schriften im Dokument konviertiert wurden.
    Schriften im Dokument suchen
  2. Im Fenster Schriftart suchen werden die Schriften aufgeführt, die im Dokument verwendet werden. Im Dokument platzierte PDF oder EPS-Dateien mit ggfs. darin eingebetteten Schriften werden hier nicht angezeigt!
    Schriftart suchen
  3. Mit der Funktion Bearbeiten >> Alles auswählen werden alle Objekt im Dokument aktiviert. Ggfs. müssen Sperrungen von Objekten und/oder Ebenen aufgehoben werden.
    Alles auswählen
  4. Mit der Funktion Schrift >> In Pfade umwandeln werden alle Textobjekte der Auswahl in Pfade konvertiert.
    Schriften in Pfade umwandeln

Adobe product screenshot(s) reprinted with permission from Adobe Systems Incorporated.
Adobe Illustrator, Adobe InDesign, Adobe Phothoshop and Adobe Freehand are either registered trademarks or trademarks of Adobe Systems Incorporated in the United States and/or other countries.


Vorgehensweise in CorelDRAW®

  1. Über das Menü Text >> Textstatistik lassen sich Informationen über die im Dokument verwendeten Schriften abrufen.
    Corel Draw Textstatistik
  2. Mit der Auswahlfunktion Bearbeiten >> Alles auswählen >> Text lassen sich alle Textobjekte im Dokument auswählen.
    Corel Draw gesamten Text auswählen
  3. Die Funktion Text >> In graphischen Text konvertieren verwandelt die Schriftzüge in Pfade.
    In graphischen Text konvertieren

Screen shot(s) are Copyright (c) 2000 Corel Corporation, reprinted by permission.
CorelDRAW are trademarks or registered trademarks of Corel Corporation and/or its subsidiaries in Canada, the United States and/or other countries.


Auf die Dokumentation der Vorgehensweise in Adobe Freehand® haben wir verzichtet, da das Programm nicht mehr weiterentwickelt wird. Adobe Photoshop® fehlt hier ebenfalls, dieses Programm ist hervorragend für die Bildbearbeitung aber weniger gut für die Erstellung von Layoutvorlagen und Vektorgrafiken geeignet.


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