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April 18, 2011

Baugenehmigungsverfahren für Werbeanlagen

Bitte beachten Sie unseren Hinweis: Der folgende Text stellt keine Rechtsberatung dar! Wir informieren an dieser Stelle über unsere Erfahrungen mit Baugenehmigungen von Werbeanlagen. Die an dieser Stelle dargestellten Informationen decken nicht alle Detailfragen ab und können durch Änderungen und die fortlaufende Rechtssprechung ggfs. auch nicht mehr aktuell sein. Lassen sich Sie sich bei Rechtsfragen von einem entsprechenden Fachanwalt beraten.

Vorüberlegungen zur Umsetzung einer Werbeanlage

Neben den technischen und gestalterischen Fragen sollte rechtzeitig auch die genehmigungsrechtliche Seite betrachtet werden. Der Gesetzgeber sieht für die meisten Werbeanlagen ein entsprechendes Genehmigungsverfahren vor. Dabei sind die Besonderheiten der jeweiligen Bauordnung des Bundeslandes zu beachten, in dem die Werbeanlage aufgestellt / montiert werden soll. Bauordnungen sind Ländersache und die darin enthaltenen Vorschriften also nicht pauschal auf ein anderes Bundesland übertragbar. Allerdings sind die Länder bemüht, viele Regelungen zu vereinheitlichen und eine gemeinsame Grundstruktur Ihrer Bauordnungen nach der sogenannten Musterbauordnung zu erstellen (siehe hierzu unter Mustervorschriften im Informationssystem der Bauministerkonferenz: http://www.is-argebau.de).

Ein Baugenehmigungsverfahren für Werbeanlagen dauert Zeit (i.d.R. 2-4 Monate) – auch das sollte bei der Planung einer Werbenanlage berücksichtigt werden. Neben der Bauordnung des entsprechenden Bundeslandes können noch weitere Verordnungen relevant für das geplante Werbevorhaben sein. So sind stets auch Belange des Denkmalschutzes zu prüfen (erfolgt meist durch die Baubehörde selbst). Auch wenn das Gebäude, an dem die Werbeanlage befestigt werden soll, selbst nicht denkmalgeschützt ist, kann ein benachbartes denkmalgeschütztes Gebäude/Gebiet auf das eigene Objekt “abstrahlen”. Hier haben die zuständigen Behörden Ermessenspielraum für Ihre Entscheidungen. Weiterhin können besonders sensible Stadtbereiche / Bezirke / Gemeinden durch eigene Gestaltungsverordnungen geschützt sein und die Außenwerbemöglichkeiten weiter einschränken.

Ansprechpartner für alle Fragen zur Genehmigung von Werbeanlagen sind i.d.R. die unteren Baubehörden des zuständigen Kreises/Bezirkes. AnsprechpartnerInnen finden sich hierzu auf den Webseiten der Verwaltungen (z.B. unter “Bauen und Wohnen”).

Überblick der Bauordnungen (externe Links)

Beispiel: Berliner Bauordnung

Die Berliner Bauordnung (BauO Bln) erlaubt an der Stätte der Leistung eine max. Werbefläche von 2,50m² an anderen Stellen max. 1m². Werbeanlagen dieser Größe sind verfahrensfrei (siehe hierzu §62 BauO Bln auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung). Zu beachten ist, dass ggfs. die bereits am Standort montierten Werbeflächen addiert werden.

Für alle Werbeanlagen, die über diese Größen hinausgehen, muß ein Bauantrag gestellt werden. Mit dem neuen Paragraphen §64a der Berliner Bauordnung wurde ein eigenes und einheitliches vereinfachtes Verfahren für Werbeanlagen definiert.

Mit der aktuellen Fassung der Berliner Bauordnung sind auch starke Einschränkungen in der Gerüstwerbung verbunden. War die Anbringung von großformatigen Werbeplanen an Baugerüsten bislang verfahrensfrei gestellt, so wurde dies inzwischen stark eingeschränkt bzw. zeitlich befristet.

Definition einer Werbeanlage

Werbeanlagen werden nach der Berliner Bauordnung in Werbeanlagen, die keine baulichen Anlagen sind und Werbeanlagen die bauliche Anlagen sind, unterschieden. Dies hat Bedeutung auf das Genehmigungsverfahren und die zu erbringenen Nachweise (Standsicherheit, etc.). Bei Werbeanlagen, die keine baulichen Anlagen sind, wird vor allem die Zulässigkeit hinsichtlich der Verunstaltungswirkung, störender Häufung, Verkehrsbeeinträchtungen und er Größe der Werbung geprüft (weitere Details in der Begründung zur Berliner Bauordnung, S.6).

Als nicht bauliche Anlagen werden Schriftzüge, einfache Schilder, Bänder, Tafeln und Beklebungen genannt, wenn sie sich innerhalb der zulässigen Größe befinden und keine besonderen Trage- oder Haltekonstruktionen aufweisen. Kastenförmige Werbeanlangen (Leuchtkasten), etc. sind dagegen nicht verfahrensfrei (Quelle: Entscheidungshilfen der Berliner Bauaufsicht, Stand 01-2011, S. 42).

Checkliste: Informationen zum Bauantrag

Diese Informationen sollten zum Beginn des Genehmigungsverfahrens vorliegen bzw. bereits bei den Vorüberlegungen zur Planung einer Werbeanlage einbezogen werden. Zu den gestaltungstechnischen Fragen empfiehlt sich die Hinzuziehung einer Außenwerbefirma bzw. -agentur, rechtliche Fragen sollten Sie mit einem Fachanwalt klären. Schauen Sie auch auf die Webseite der zuständigen Behörde, bzw. wenden Sie sich an die dortigen AnsprechpartnerInnen.

Eingangsfragen

  • Liegen Informationen zum Denkmalschutz vor?
  • Existiert für den Bereich ein Bebauungsplan (B-Plan) bzw. eine Gestaltungsverordnung?
  • Liegt das Objekt in einem Gewerbe-/Wohn- oder Mischgebiet?

Unterlagen, Vorlagen

  • Baubeschreibung – eine kurze Beschreibung des Vorhabens
  • Fotos vom Objekt und eine Fotomontage/Zeichnung der geplanten Werbeanlage am Objekt
  • Angabe zu Größen und Dimensionierung der Werbeanlage
  • Ansicht des geplanten Werbemotivs (Layout)
  • Angaben zur Flurstücksnummer und Gemarkung
  • Lageplan (Liegenschaftskarte/Katasterauszug), Angaben zur Position der Werbeanlage;
  • Informationen über Baugrenzen, Fassadenaufbau bzw. Beschaffenheit des Bodens
  • Schnittzeichnungen, etc. zum Fassadenaufbau (v.a. bei gedämmten Fassaden, Vorhangfassaden)
  • technische Beschreibung der Werbeanlage (Leuchttransparent, Werbeplane, etc.) mit geplanter Befestigung und ggfs. erforderlicher Unterkonstruktion;  ggfs. ergänzende Unterlagen zur Ausführung (Nachweise, technische Datenblätter, etc.)
  • Nachweis der Standsicherheit (statische Berechnung). Der Nachweis kann bei positivem Bescheid nachgereicht werden.
  • Genehmigung des Vermieters/Eigentümers zur Anbringung der Werbeanlage. Zu prüfen ist auch, ob andere Anlieger / Nachbarn durch die geplante Werbeanlage gestört oder beeinträchtigt werden könnten.

Die Kosten für das Genehmigungsverfahren werden in Berlin nach der Berliner Baugebührenordnung berechnet. Dabei wird nach dem Ort der Anbringung (an der Stätte der Leistung oder am Fremdobjekt) unterschieden. Die Kosten betragen derzeit (Stand: April 2011, siehe Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) mindestens 100,00 EUR bzw. 7,00 EUR je angefangener m² bei Werbeanlagen an der Stätte der Leistung und 14,00 EUR je angefangener m² für sonstige Werbeanlagen (z.B. an Fremdobjekten).

August 30, 2010

Werbeflächen EHC-Autowaschstraße

Im Zuge der Umrüstung einer Autowaschstraße und den zugehörigen Autowaschplätzen wurde das gesamte Design der Anlage verändert. Hierzu wurden die Fassade, Attiken, Bedientafeln, Beschilderungen und Werbeflächen überarbeitet.

Nach dem Entwurf der Werbeagentur ab-design erfolgte die Umsetzung des neuen Layouts mit Digitaldrucken auf unterschiedlichen Medien. Zum Einsatz kamen hierbei:

  • Digitaldruckaufkleber (Digitaldruck auf selbstklebende Hochleistungsfolien)
  • Leuchtflächenaufkleber (Digitaldruck im Spezialverfahren auf Hochleistungsfolien für Hinterleuchtung)
  • Posterdrucke (Digitaldrucke auf witterungsbeständige Postermaterialien, sowie hinterleuchtbare Postermaterialien im Spezialdruckverfahren)
  • Folienbeschriftungen mit retroreflektierender Folie
  • Werbeplanen (Digitaldruck auf Netzvinylplanen)

Alle Materialien sind beständig gegenüber Witterungseinflüssen (UV-Einstrahlung, Feuchtigkeit, etc.) und damit für den Außeneinsatz geeignet.

Attika

Ansicht der Attiken nach der vollständigen Kaschierung.

Ansicht der Attiken nach der vollständigen Kaschierung.

Die vorhandene Attika wurde ganzflächig überklebt. Für eine Gesamtlänge von über 100 lfm. wurden hierzu Digitaldrucke auf selbstklebender Hochleistungsfolie produziert. Die ausgewählte Folie verfügt über einen grauen Kleber, der alte Motive bzw. nichtweiße Untergründe aussperrt. Die Fertigung erfolgte in Bahnen je Hallenseite mit entsprechenden Teilungen für die Montage. Für die Kaschierung wurden mehrere Tage benötigt.

Aufgesetzter Folienplot

Kaschierte Attika mit aufgesetztem Folienplot (EHC-Logo).

Gesamtansicht der kaschierten Attika und der kaschierten Seitenwände.

Gesamtansicht der kaschierten Attika und der kaschierten Seitenwände.

Detailansicht der kaschierten Attika des Waschplatzes

Detailansicht der kaschierten Attika des Waschplatzes

Abschließend wurden die Logos des EHC-Berlin (www.eisbaeren.de) als mehrfarbiger Folienplot auf die Drucke aufgesetzt. Als besonderen Effekt gerade für die Abend- und Nachtstunden wurde anstelle einfacher weißer Folie eine retroreflektierende Folie gewählt. Diese reflektiert Scheinwerfer- und Kunstlicht stärker als die normale Folie.

Kaschierarbeiten an der Attika der Waschhalle

Kaschierarbeiten an der Attika der Waschhalle; Verklebung der digital bedruckten Hochleistungsfolie.

Werbeflächen

Die Seitenwände der Waschplätze bestehen aus Hartschaum-PVC-Platten und damit hervorragend für die Beklebung mit großformatigen Digitaldrucken geeignet. Nach einer gründlichen Vorreinigung wurden die ca. 2,70m x 1,90m großen Flächen mit Digitaldruckaufklebern kaschiert. Auf der Hochleistungsfolie kann mit einer hohen Auflösung von 720dpi gedruckt werden, sodass sich auch Fotos und detaillreiche Motive in hoher Qualität wiedergeben lassen. Alle Drucke sind durch ein Laminat vor mechanischen, chemischen und witterungsbedingten Einflüssen geschützt.

Vollflächige Kaschierung von PVC-Flächen mit Digitaldrucken auf Hochleistunsfolie.

Vollflächige Kaschierung von PVC-Flächen mit Digitaldrucken auf Hochleistunsfolie.

Leuchtflächen

Auf Leuchttransparenten kommen spezielle, für die Hinterleuchtung geeignete Folien zum Einsatz, die zudem in einem besonderen Druckmodus digital bedruckt werden müssen, um bei Hinterleuchtung satte Farben zu erreichen.

Die Kaschierung erfolgte hier nach Entfernung von Altbeklebung, Kleberückständen und Fettrückständen auf die opalen Acrylflächen.

Kaschierungen der Leuchtflächen in der Waschstraße.

Kaschierungen der Leuchtflächen in der Waschstraße. Spezialfolien und Spezialdruckverfahren für Hinterleuchtung (hier LED).

Kaschierungen der Leuchtfläche eines freistehenden Leuchttransparentes.

Kaschierungen der Leuchtfläche eines freistehenden Leuchttransparentes. Spezialfolien und Spezialdruckverfahren für Hinterleuchtung.

Posterdrucke

Werden Postermotive nur kurzfristig für einige Wochen im Außenbereich eingesetzt, kann mensch getrost auf Bilderdruckpapier mit Schutzlaminat zurückgreifen. Dieses lässt sich mit witterungsbeständigen Tinten bedrucken, sodass auch bei einsickernder Feuchtigkeit (Kondens- und Spritzwassser, Regen) die Tinten nicht verlaufen. Jedoch nimmt das Papier mit der Zeit Wasser auf und wird wellig und rissig.

Aus diesem Grund fiel die Wahl auf ein synthetisches Postermaterial, welches die gleichen Bedruckeigenschaften aufweist, jedoch kein Wasser aufnimmt. Diese Kunststoffposter halten wesentlich länger der Witterung stand und können zur Not auch in Klapprahmensystemen eingesetzt werden, in denen die Schutzfolie bereits fehlt oder beschädigt ist.

Werbeplanen/Fassadenverspannung

Verspannung der Hallenwand mit Werbeplanen

Verspannung der Hallenwand mit Werbeplanen, Kaschierung der Türflächen mit Digitaldrucken

Momentaufnahme der Montagearbeiten zur Wandverspannung.

Momentaufnahme der Montagearbeiten zur Wandverspannung.

Detailansicht zur Wandverspannung. Tür und Blende.

Tür und Blende sind mit Digitaldrucken kaschiert. Zum Schutz vor Verletzungen und um die Unterkonstruktion zur Seite zu verbergen, wurden die Blenden abgekantet.

Spannkonstruktion bestehend aus Ringöse, Stahlseil und Kabelbindern.

Das durch Ringösen geführte Stahlseil dient der Verspannung der Werbeplanen. Die Verspannung erfolgt mit UV-stabilisierten Kabelbindern.

Um den Baukörper selbst als Werbefläche zu inszenieren, wurden die Fassadenflächen mit Netzvinylplanen überspannt. Die Montage der digital bedruckten Planen erfolgte in einen Spannrahmen aus Stahlseil. Die Türen, Hausbeleuchtung, etc. wurden dabei ausgespart.

Die Türflächen wurden mit Digitaldruckaufklebern kaschiert.

Für Bereiche, die sich mit Werbeplanen nicht mehr sinnvoll überspannen ließen, wurden Blenden aus Aluminiumverbundplatten hergestellt, auf die ebenfalls Digitaldruckkaschierungen erfolgten.

Da hier der Betrachtungsabstand zum Erfassen des Gesamtmotives mehrere Meter beträgt, setzen sich die einzelnen Werbeflächen bei entfernter Betrachtung zu einem Gesamtmotiv zusammen.

Gesamtansicht der Wandverspannung.

Gesamtansicht der Wandverspannung. Die Teilflächen fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen.

Juli 16, 2010

Neue Außenwerbung der Spreewaldbank eG

Umsetzung eines neuen Corporate Designs in der Außenwerbung der Spreewaldbank eG

Im Zuge der Erneuerung des Corporate Design der Spreewaldbank eG wurde im Frühjahr 2010 auch die Außenwerbung der Filialen an die neue Designlinie angepasst. An insgesamt 7 Standorten im Spreewald wurde das neue Erscheinungsbild auf die jeweiligen Möglichkeiten vor Ort übersetzt. Dabei konnten bereits vorhandene Leuchtwerbeanalagen und weitere Werbeträger durch Reingigung und Wartung überholt und weiter genutzt werden. Die größte Herausforderung bestand neben der Übersetzung des Corporate Design auf die vorhandenen Werbeträger vor allem in der Umsetzung der Schaufensterwerbung, die von der verantwortlichen Werbeagentur (Kross Werbeagentur) jeweils auf unterschiedlichen die Fenstergrößen und Stückzahlen vor Ort angepasst werden musste.

Digitaldruck und Folientechnik

Zum Einsatz kamen vorwiegend Digitaldruckaufkleber (Hochleistungsfolie, digital bedruckt und mit Schutzlaminat versehen), die größtenteils auf Kontur geschnitten wurden. Durch den Konturschnitt entstehen lebendige, wirkungsstarke Motive mit teils lebensgroßen Figuren auf den Fensterflächen.

Filiale der Spreewaldbank in Straupitz mit neuer Beschriftung

Digitaldruck- und Folienbeschriftung der Schaufensterscheiben der Spreewaldbank eG in Straupitz

Bei der Herstellung konturgeschnittener Aufkleber wird zunächst das Motiv auf weißer Selbstklebefolie gedruckt, anschließend laminiert und zum Schluss anhand einer angelegten Schneidkontur maschinell geschnitten. Auch sehr große Fensterflächen sind hierbei kein Problem. Der Digitaldruck mit hoher Auflösung erfolgte mit Solventtinten (lösemittelhaltige Tinten) die witterungsbeständig und für damit für die dauerhafte Außenanwendung geeignet sind.  In einigen Bereich kamen zudem Hochleistungsfolien von Orafol zum Einsatz, wenn es um die Umsetzung von einfachen Beschriftungen wie beispielsweise der Öffnungszeiten ging. Zudem wurde auf den Leuchtflächen mit transluzenten Folien (durchscheinende, “Leuchtkastenfolien”) gearbeitet.

Ausschnitt aus der Filialbeschriftung der Spreewaldbank in   Vetschau

Schaufensterbeschriftung der Spreewaldbank eG in Vetschau (insgesamt 23 Fensterflächen)

Montage

Die Montage der Folien erfolgte auf die Außenseiten der Schaufensterflächen. Diese wurden zuvor gründlich gereinigt (Entfernen von Fettspuren, Kleberesten, Russ- und Staubablagerungen), um eine optimale Klebehaftung zu erreichen. Für jeden Standort wurde ein Montageplan erstellt, um die je nach Standort bis zu 80qm Gesamtfläche an Beklebungen zügig montieren zu können. Termine und Reihenfolge der Montage an den Standorten wurde auf die Witterungsbedinungen und die Wünsche der Kundin abgestimmt. Beklebungen in diesen Größenordnungen sind am besten bei Durchschnittstemperaturen von ca. 16-24° C durchzuführen.

Schaufensterbeschriftung der Spreewaldbankfiliale im Spreeforum

Schaufensterbeschriftung mit konturgeschnittenen Digitaldruckaufklebern und Folienplots (Spreewaldbank eG in Lübbenau)

Erfolgsfaktoren für die gelungene Umsetzung eines neuen Corporate Design in einem Filialnetz:

  1. Kundin, Werbeagentur und Produktion/Montage setzen sich gleich zu Beginn an einen Tisch
  2. Bestandsaufnahme der Möglichkeiten an jedem Standort: Inventur der Werbeträger (vom Fahrradständer bis zur Leuchtwerbung)
  3. Erörterung der technischen Umsetzung der Werbung/Corporate Design-Richtlinie auf den jeweiligen Standort (unterschiedliche Fassaden, Fenstergrößen, etc.)
  4. Abstimmung von Farben (Folienfarben, Lackfarben, Digitaldruckfarben), Rücksprache über technische Grenzen (Schriftgrößen im Folienplot, etc.)
  5. Prüfung baurechtlicher und denkmalrechtlicher Fragen (ausreichend Zeit für Abstimmung mit Behörden einplanen)
  6. Aufmaß-/Besichtigungstermine vor Ort, Rückkopplung der Ergebnisse mit der Grafik/Werbeagentur
  7. Beginn der Reinzeichnung der Daten durch die Grafik/Werbeagentur nach Vorliegen der Maße und technischen Möglichkeiten
  8. Parallel verläuft die Produktions- und Montageplanung, Terminabstimmungen (z.B. Legung der Montagen auf publikumsschwache Wochentage)
  9. Produktion aller Drucke und Folien in einem Durchgang, d.h. die Daten müssen zum vereinbarten Termin und vollständig vorliegen
  10. Dokumentation der Arbeiten, somit lassen sich auch später schnell und unkompliziert Drucke erneuern (z.B. bei Glasbruch, Fenster-/Fassadenarbeiten)

Für die angenehme und gute Zusammenarbeiten bei diesem Projekt bedanken wir uns bei Kross Werbeagentur und der Spreewaldbank eG.


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