Leuchtflächen (z.B. Transparente, Werbeanlagen) lassen sich mit transluzenten (durchscheinenden) Folien beschriften. Diese sind speziell für Hinterleuchtung ausgelegt. Anders als im Digitaldruck muss bei der Gestaltung die Farbpalette des Herstellers beachtet werden, da nicht jeder Farbton verfügbar ist. Zudem gelten die technischen Grenzen für Schneideplots.
Einer der wesentlichsten Vorteile dieser Folien liegt in der hohen Farbsättigung bei Hinterleuchtung (die Folien sind durchgefärbt), sowie in der wesentlich längeren Haltbarkeit in der Außenanwendung. Verblassen Digitaldrucke je nach Intensität der Sonnenbestrahlung nach ungefähr 2 Jahren recht deutlich, versprechen Hersteller wie Orafol (www.orafol.de) eine Haltbarkeit ihrer Folien bis zu 7 Jahre.
Bei der Farbwahl ist sowohl die Tagwirkung (Auflichtsituation, der Leuchtkasten ist ausgeschaltet) und die Nachtwirkung (Durchlicht, der Leuchtkasten ist eingeschaltet) zu beachten. Auch bei der Auswahl der Leuchtmittel sollte eine eher neutrale Lichtfarbe gewählt werden. Eine Simulation der Farbwirkungen und eine Übersicht der Farbpalette stellt der Hersteller Orafol auf seiner Webseite bereit (http://www.orafol.com/de/support/farbkarten/oracal-8500-translucent-cal.html).
Siehe auch Artikel “Folienbeschriftung von Leuchtflächen”
Link des Artikels: http://blog.complot.com/2010/06/tranluzente-folienschriften/



