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Juni 9, 2010

Transluzente Folienschriften

Folienschriften — Schlagwörter: ,

Leuchtflächen (z.B. Transparente, Werbeanlagen) lassen sich mit transluzenten (durchscheinenden) Folien beschriften. Diese sind speziell für Hinterleuchtung ausgelegt. Anders als im Digitaldruck muss bei der Gestaltung die Farbpalette des Herstellers beachtet werden, da nicht jeder Farbton verfügbar ist. Zudem gelten die technischen Grenzen für Schneideplots.

Einer der wesentlichsten Vorteile dieser Folien liegt in der hohen Farbsättigung bei Hinterleuchtung (die Folien sind durchgefärbt), sowie in der wesentlich längeren Haltbarkeit in der Außenanwendung. Verblassen Digitaldrucke je nach Intensität der Sonnenbestrahlung nach ungefähr 2 Jahren recht deutlich, versprechen Hersteller wie Orafol (www.orafol.de) eine Haltbarkeit ihrer Folien bis zu 7 Jahre.

Bei der Farbwahl ist sowohl die Tagwirkung (Auflichtsituation, der Leuchtkasten ist ausgeschaltet) und die Nachtwirkung (Durchlicht, der Leuchtkasten ist eingeschaltet) zu beachten. Auch bei der Auswahl der Leuchtmittel sollte eine eher neutrale Lichtfarbe gewählt werden. Eine Simulation der Farbwirkungen und eine Übersicht der Farbpalette stellt der Hersteller Orafol auf seiner Webseite bereit (http://www.orafol.com/de/support/farbkarten/oracal-8500-translucent-cal.html).

Siehe auch Artikel “Folienbeschriftung von Leuchtflächen”

Juni 5, 2010

Schaufensterdekore

Folienschriften — Schlagwörter: ,

Für den Einsatz auf Schaufenstern sind verschiedene Folien möglich. Am häufigsten finden Schneidplotfolien (Glasdekore und opake/farbige Folien) Anwendung, möglich sind aber auch großflächige Digitaldrucke. Mit Kenntnis der Eigenschaften dieser Folien lassen sich auch beide Verfahren sinnvoll kombinieren.

Schaufensterbeschriftung mit Glasdekorfolie

Schaufensterbeschriftung mit Glasdekorfolie

Glasdekore eignen sich vorwiegend für flächige, größere Beklebungen, da Ihre Wirkung eher dezent ausfällt. Durch ihre transluzenten Eigenschaften erzeugen Glasdekore weniger starke Kontraste, sind damit zurückhaltender und fügen sich gut in eine Gesamtgestaltung einer Außenwerbung. Neben flächigen Beklebungen (siehe auch Artikel “Glasdekore”) kann auch im Detail mit feinen Beschriftungen gearbeitet werden. Linienstärken unterhalb von 1mm sind dabei aber nicht zu empfehlen – häufig verliert sich die Gestaltung bereits bei stärkeren Konturen. Hierbei ist stets auf die gewünschte Wirkung (nah=detailliert oder fern=plakativ) zu achten. Informationen wie die Öffnungszeiten, o.ä. sollten eher in opaken und damit besser lesbaren Folien umgesetzt werden.

Wenn Sie durch die Folie hindurchsehen: Die Farbwahl für die Beschriftung ist wichtig. Ist Ihr Schaufenster stets hell beleuchtet und erstrahlt heller als das Umgebungslicht, dann können Sie auch mit dunklen bis schwarzen Folien arbeiten.

Glasdekorbeschriftung einer Schaufensterscheibe

Glasdekorbeschriftung einer Schaufensterscheibe. Auch kleinteilige, detaillreiche Motive sind möglich.

Wechseln die Lichtverhältnisse, bzw. ist der Laden gelegentlich dunkler als die Umgebung empfiehlt sich der Einsatz heller (im besten Fall weißer) Folien.

Mai 11, 2010

Acrylschilder mit Folienbeschriftung

Neben der u.a. in “Varianten für Acrylglasschilder” dargestellten Möglichkeit der Bebilderung mit Digitaldruck besteht auch die Möglichkeit – je nach Motiv – die Beschriftung mit Schneidplot/Folienbeschriftung umzusetzen. Zum Einsatz kommen hier opake (undurchsichtige), durchgefärbte Folien, transluzente (durchscheinende) sowie auch Metallicfolien. Damit lassen sich Effekte umsetzen, die bislang schwer oder gar nicht im Druck realisierbar sind.

Acrylschild mit einseitiger Folienbeschriftung

Acrylschild mit partieller Folienbeschriftung.

Anders als im Digitaldruck, deckt die geschnittene Folie lediglich im Bereich der Beklebung das Glas ab. Auf transparetem Acrylglas lassen sich somit Schriftzüge und Formen “freigestellt” positionieren. In die Gestaltung sollte dabei stets die spätere Fassade mit einbezogen werden. Gut geeignet sind ruhige und farblich passende  Montageuntergründe.

Acrylschild mit beidseitiger Folienbeschriftung

Acrylschild mit vorder- und rückseitiger Folienkaschierung.

Da die Folien durchgefärbt sind, ihr Kleber dagegen farblos, lassen sich vorder- und rückseitige Beklebungen bei transpareten Acrylglasschildern geschickt kombinieren. Möglich ist z.B. eine flächige rückseitige Kaschierung einer Metallicfolie und die frontseitige Aufbringung von Schrift und Form. Durch die Materialstärke des Glases wirft die Beschriftung auf der Frontseite einen leichten Schatten auf die rückseitig kaschierte Folie.

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