Erstellen von Druckdaten
Das häufigste Druckverfahren im Bereich der Außenwerbung ist der digitale Solventdruck. Dieses Tintenstrahldruckverfahren mit lösemittelhaltigen Tinten hat bestimmte Anforderungen an die digitalen Druckvorlagen, die Sie uns liefern oder die von uns erstellt werden. Die wichtigsten Parameter sind hier aufgeführt:
Vorbereitungen im jeweiligen Grafikprogramm
- Entfernen Sie alle Elemente, die nicht produziert werden (Aufräumen der Datei).
- Prüfen Sie Schriftgrößen und Linienstärken in Ihrem Layout.
Hier gibt es keine allgemeinen Regeln. Je gröber der Bedruckstoff (z.B. Textilbanner, Netzvinyl, etc.) desto stärker sollten die Linien und Schriften angelegt sein.
Erfragen Sie die passenden Richtwerte zu Ihrem Projekt! - Prüfen Sie den Farbraum des Dokumentes. Dieser muss in CMYK angelegt sein.
Beim nachträglichen Umstellen werden Ihre Farben konvertiert. Prüfen Sie anschließend die Farbwerte. - Konvertieren Sie angelegte Sonderfarben (Pantone, HKS, etc.) in CMYK.
- Reduzieren Sie das Dokument auf eine Ebene (“Auf Hintergrundebene reduzieren”).
- Wählen Sie alle Schriften im Dokument aus und konvertieren Sie diese in Pfade.
- Überprüfen Sie Verknüpfungen zu verlinkten Dateien.
Insbesondere sollten diese über den gleichen Farbraum verfügen (CMYK) und ebenfalls keine Schriften enthalten (z.B. bei eingefügten EPS/PDF-Dateien).
Technische Angaben
- Achten Sie auf PostScript-Kompatibilität (Level 2 oder 3)
Die gängigsten, aktuellen Grafikprogramme (Adobe Creative Suite®, CorelDRAW®) bringen diese Unterstützung mit. - Achten Sie bitte bei der Bildauflösung von Pixelbildern (z.B. JPEG, TIFF) auf eine Auflösung von mindestens 72dpi, besser 144dpi;
berücksichtigen Sie dabei auch den Maßstab - z.B. eine Auflösung von mindestens 720dpi im Maßstab 1:10 - Um ein “satteres” Schwarz zu bekommen, legen Sie es bitte mit den CMYK-Farbwerten 40/40/40/100 an.
- übersteigt das Format die Abmessungen 5,0m x 5,0m, legen Sie das Dokument bitte in einem Maßstab wie 1:2, 1:10 oder 1:100 an.
- Farbverläufe müssen PostScript-kompatibel angelegt sein. Adobe unterstützt dies, in Freehand gibt es leider immer wieder Probleme.
- Wenn Sie Transparenzen verwenden, müssen diese reduziert werden.
Ist das Dokument im Maßstab 1:1 angelegt, wählen Sie die Einstellung “mittlere Auflösung”, wenn Ihr Programm hierfür 150dpi als Wert hinterlegt hat.
Handelt es sich um einen sehr großen Druck mit größerem Betrachtungsabstand, sind auch 72dpi, die sogenannte “geringe Auflösung” ausreichend.
Bei maßstabsgerechten Dateien müssen Sie ggfs. die Einstellungen für die Transparenzreduzierung im Programm anpassen.
Speichern der Produktionsdatei
- Speichern Sie Datei als PDF in der PDF-Version 1.3
Für Adobe-Produkte der Creative-Suite können Sie das folgende Einstellungsprofil verwenden.
Die Nutzung des Profils erfolgt auf eigene Gefahr und setzt grundlegende Kenntnisse im Umgang mit graphischer Software voraus!
Downloadlink zum Einstellungsprofil: Digitaldruck 2010 - Arbeiten Sie mit Programmen außerhalb der Creative Suite ist der PDF-Export ggfs. fehlerbehaftet.
- Drucken Sie eine PostScript-Datei mit dem Adobe-PS-Treiber, den Sie von der Adobe-Webseite herunterladen können (www.adobe.com/de).
Die PostScript-Datei lässt sich mittels des Programms Adobe Distiller® in ein drucktaugliches PDF verwandeln. - Steht Ihnen der Adobe Distiller nicht zur Verfügung, verwenden Sie bitte den EPS-Export Ihres Programms.
Erzeugen Sie eine EPS-Datei Ihres Dokumentes in der Version PostScript Level 2 ohne Vorschaubild.
Erzeugen Sie eine JPEG- oder PDF-Datei zur Ansicht / visuellen Kontrolle Ihrer Druckdatei und liefern Sie diese mit.
Unklarheiten / Herausforderungen
Nicht alle Fälle lassen sich pauschal mit einer Checkliste klären. Fragen Sie uns!
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Link des Artikels: http://blog.complot.com/2010/05/erstellen-drucktauglicher-daten/